Zahnimplantate

Implantate sind eine sichere Basis für Ihren Zahnersatz – für mehr Lebensqualität!

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Erfahrung

Einleitung

Was sind Implantate?

Der Fachbegriff Implantat leitet sich ab aus dem Lateinischen: implantare = einpflanzen. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die wir in der Zahnarztpraxis InDentaMed in Gelnhausen nach einem Zahnverlust in den Kieferknochen einsetzen. Anschließend verbinden wir sie sicher mit der jeweiligen prothetischen Versorgung (Krone, Brücke oder Prothese).

Wir verwenden in unserer Praxis in Gelnhausen vorwiegend Titan-Implantate, die sich bereits über Jahrzehnte in der Zahnmedizin bewährt haben. Dabei achten wir darauf, Implantattypen der namhaften Hersteller zu verwenden, die ein individuell angepasstes und qualitativ hochwertiges Ergebnis möglich machen. Auf besonderen Wunsch unserer Patienten setzen wir auch Keramik-Implantate ein.

Zahnimplantate haben im Wesentlichen eine schraubenförmige oder zylindrische Gestalt. Ihre Oberfläche ist besonders bearbeitet, damit das Implantat optimal in den Kieferknochen einwachsen kann. Länge, Durchmesser und Form variieren und werden von Implantologen je nach Befund spezifisch ausgewählt.

Bei mehrteiligen Implantaten besteht der Implantatpfosten aus Titan oder Keramik. Er ist das Bindeglied zur Krone, Brücke oder Prothese. Die künstliche Wurzel und der sichtbare Teil des Zahnersatzes werden über ihn miteinander verbunden.

Gründe

Warum Zahnimplantate?

  • Zahnärztliche Versorgungen mit Zahnimplantaten tragen zum Erhalt der natürlichen Zahnsubstanz bei.
  • Mit Zahnimplantaten können wir in Gelnhausen einen Zahnersatz schaffen, der Sie sowohl von der Funktion als auch von der Optik überzeugen wird.
  • Implantate bieten der Prothetik einen sicheren Halt: Das verbessert Ihren Kaukomfort!
  • Die Implantation von künstlichen Zahnwurzeln hat sich seit Jahrzehnten in der Zahnheilkunde bewährt: Es handelt sich um eine verlässliche und qualitativ hochwertige zahnmedizinische Behandlung.
  • Heute gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Implantattypen, die ganz individuell für Ihre Behandlung bei InDentaMed in Gelnhausen ausgewählt werden.

Vorteile

Was sind die Vorteile?

  • Nach einem Zahnverlust durch Unfall oder aufgrund einer Zahnkrankheit können wir in Gelnhausen für sehr guten Ersatz mit Hilfe von Implantaten sorgen.
  • Herkömmliche Vollprothesen, die mit der Zeit ihren Halt verlieren, können durch Zahnimplantate wieder sicheren Halt bekommen.
  • Wenn eine Schaltlücke entstanden ist, lässt sich diese mit einem Implantat plus Krone hervorragend füllen. Hierbei entfällt das Beschleifen der Nachbarzähne, das im Normalfall für eine Brücke notwendig wäre.
  • Der künstliche Zahnersatz gibt über die Zahnimplantate weiter Impulse an den Kieferknochen ab, wodurch der natürliche Knochenabbau reduziert wird.
  • Bei ausreichender Knochenqualität verwachsen die Implantate zuverlässig mit dem Kieferknochen und bilden mit ihm eine feste Einheit.
  • Es bestehen bereits sichere Studien über Langzeiterfolge mit Implantaten: Es liegt eine 85- bis 90-prozentige Erfolgssicherheit vor.
  • Einzelne Implantate können wir in örtlicher Betäubung setzen. Bei umfangreicheren Implantationen sprechen wir mit Ihnen über die verschiedenen Narkose/Sedierungs-Techniken, die wir bei InDentaMed in Gelnhausen anbieten.

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Andreas Clemens

Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie bei InDentaMed in Gelnhausen bin ich unter anderem spezialisiert auf dentale Implantationen. Der Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie wurde mir von der Landeszahnärztekammer Hessen im Jahre 2008 verliehen. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI) arbeite ich stets nach den neuesten Standards von Zahnmedizin und Technik.

Diagnostik

 

Klinische Untersuchung der Mundhöhle

Vor einer Versorgung mit Implantaten bei InDentaMed Gelnhausen verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über den gesundheitlichen Status Ihres Zahnsystems.


Hierbei achten Implantologen grundsätzlich auf mögliche Kariesläsionen (Karies = Zahnfäule) oder Fehlstellungen der Zähne. Außerdem wird der bereits vorhandene Zahnersatz auf Passgenauigkeit und seinen Zustand kontrolliert. Darüber hinaus haben wir im Blick, ob Sie mit den Zähnen knirschen (= Bruxismus), da dies zum Abrieb der Zahnsubstanz führt.


Ferner ist es wichtig, entzündliche Prozesse am Zahnfleisch (= Gingivitis) oder am Zahnhalteapparat (= Parodontitis) vor einer Zahnimplantation auszuschließen. Falls notwendig, behandeln wir diese in Gelnhausen, bevor das Implantat eingesetzt wird.
Für ein erfolgreiches implantieren ist von Bedeutung, wie der Kieferknochen beschaffen ist, in den das Zahnimplantat eingesetzt werden soll. Implantologen beurteilen hier das Knochenvolumen sowie die Qualität des Knochenlagers.


Sollte zu wenig Kieferknochen vorhanden sein, wird ein Knochenaufbau empfohlen.

Bildgebende Verfahren

Zur Diagnostik bei InDentaMed Gelnhausen zählen unter anderem moderne bildgebende Verfahren, die es uns ermöglichen, Ihre bevorstehende implantologische Therapie im Detail vorauszuplanen. So können wir vorab auf eine präzise Planung der Implantation hinarbeiten und das erwartete Ergebnis sehr gut einschätzen. Eine gründlich und fachkompetent durchgeführte Diagnostik ist die beste Basis für eine individuell angepasste Behandlung mit Implantaten.


Im Folgenden möchten wir näher auf die bildgebenden Verfahren in unserer Praxis in Gelnhausen eingehen:

Als Bestandteil unseres modernen zahnärztlichen Diagnostik-Konzeptes in Gelnhausen verwenden wir eine intraorale Kamera. Im Rahmen der klinischen Untersuchung der Mundhöhle können wir Einzelaufnahmen anfertigen, die wir auf einem Bildschirm darstellen. Diese dienen sowohl uns als Zahnärzten zur Befunderhebung als auch der Darstellung von Zahndefekten oder Erkrankungen des Zahnfleisches/ des Zahnhalteapparates, die wir Ihnen auf diese Weise sehr gut veranschaulichen können.
In Hinsicht auf Ihren vorliegenden Befund erläutern wir Ihnen unsere weitere Vorgehensweise im Verlauf der (implantologischen) Behandlung.

Die moderne digitale Röntgentechnik bringt den großen Vorteil mit sich, dass sie strahlungsärmer als die herkömmliche Variante ist. So werden Sie bei den Aufnahmen in unserer Zahnarztpraxis in Gelnhausen weniger belastet.

Darüber hinaus können wir mit geeigneten Tools zur optimalen Darstellung Ihrer Zahnsituation beitragen und die Fotos digital in Ihrer Patientenakte ablegen.

Die Bilder sind Baustein der Befunderhebung vor der Implantation. Außerdem lassen sie sich als Vergleichsmaterial bei Fortschreiten der Behandlung heranziehen. Einzelzahnfotos oder Übersichtsaufnahmen dienen der Einschätzung der Zahn- und Knochensituation vor der dentalen Implantation (lat. dens = Zahn). Des Weiteren können wir die Aufnahmen auch für interdisziplinäre Absprachen mit externen Fachkollegen nutzen.

Wird nach unserer Einschätzung zusätzlich eine dreidimensionale Darstellung des Operationsareals mittels DVT notwendig, überweisen wir Sie zu unseren Fachkollegen in Gelnhausen.
DVT bedeutet Digitale Volumentomographie: Mit dieser strahlungsarmen und hochauflösenden Bildgebung ist es möglich, Implantationsareale sehr präzise darzustellen und das Einsetzen des Implantats sicher vorauszuplanen.

Implantation

Wie ist der Ablauf der Zahnimplantation?

Der Ablauf der Implantation in der Zahnarztpraxis InDentaMed in Gelnhausen richtet sich nach dem individuellen Befund unserer Patienten. Nachfolgend geben wir Ihnen einen ersten Einblick in einen Behandlungsablauf, der auf unsere Beratung, Fallaufnahme und Diagnostik folgt.

 

Wir klären mit Ihnen, welche schmerzausschaltenden Maßnahmen in Ihrem Fall sinnvoll sind. Hier beraten wir Sie zu unserem Narkose/Sedierungs-Spektrum und treffen gemeinsam eine Auswahl. Generell ist für das Setzen eines einzelnen Implantats eine örtliche Betäubung ausreichend. Bei umfangreicheren Implantationen kann auch eine Behandlung in Dämmerschlaf sinnvoll sein.

Unser Gelnhäuser Team arbeitet selbstverständlich unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygiene-Vorschriften für oralchirurgische ambulante Operationen. Unsere hier vorgestellte Fall-Beschreibung bezieht sich auf das fiktive Beispiel eines Einzelzahnimplantats nach Knochenaufbau.

Gemäß der vorhergehenden individuellen Therapie-Planung eröffnen wir nach der Betäubung das Zahnfleisch. Dies kann mit dem Laser erfolgen, der eine blutungs- und schmerzarme Vorgehensweise ermöglicht.

Mit Hilfe eines Pilotbohrers legen wir die Position des Implantats fest. Mit Implantatbohrern, die einen unterschiedlichen Durchmesser und unterschiedliche Länge haben, generieren wir den Implantatkanal, in den wir das Implantat einsetzen (einschrauben). Bei einer zweizeitigen Vorgehensweise schließen wir anschließend die Wunde, und es folgt die Einheilungsphase. Diese Zeitspanne variiert je nach Gegebenheiten. Darüber informieren wir Sie im Einzelfall.

Abgesehen von diesem Fallbeispiel können die Gegebenheiten sehr stark variieren: Es kann sich auch um eine Implantation ohne Knochenaufbau handeln oder das Einsetzen mehrerer Implantate, die später eine Prothese tragen sollen. Sofortimplantationen sind unter bestimmten Bedingungen nach einem Zahnunfall möglich. Auch können wir Versorgungen mit herkömmlichen Brücken durch implantatgetragene Lösungen ersetzen. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig, und wir erläutern Ihnen in der Beratung das Vorgehen, das auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.

Das Implantat wächst sicher mit dem vorhandenen Kieferknochen (im beschriebenen Fallbeispiel nach Knochenaufbau) zusammen. Es bildet eine stabile Basis für den geplanten Zahnersatz.

Implantologie

Knochenaufbau

Das Thema Knochenaufbau (= Augmentation) ist ein wichtiger Faktor im Hinblick auf Implantationen. Eine langfristig sichere Verankerung der Zahnimplantate im Kieferknochen können wir in der Zahnarztpraxis InDentaMed in Gelnhausen nur erreichen, wenn Knochenvolumen und -qualität den Kriterien für eine erfolgreiche Implantation entsprechen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über mögliche Knochenaufbauverfahren in unserer Gelnhäuser Praxis geben.

Körpereigener Knochen (= autologer Knochen) als Knochenaufbaumaterial im Hinblick auf eine bevorstehende Implantation ist in der Implantologie immer noch der „Goldstandard“. Er passt sich hervorragend den Gegebenheiten an der Implantationsstelle an, wächst problemlos ein und provoziert keinerlei Abwehrreaktionen. Wenn wir Eigenknochen benötigen, entnehmen wir diesen aus dem Kieferwinkel und verpflanzen ihn ins Implantationsareal. Eine Einheilungsphase von etwa vier bis sechs Monaten wird abgewartet, bevor das Implantat in das neue Knochenbett eingesetzt wird.

Als Implantologen können wir auf ein breites Spektrum an Knochenersatzmaterialien (KEM) zurückgreifen. KEM verwenden wir zum einen zum Auffüllen kleinerer Knochendefizite, zum anderen als Beimischung bei einer Eigenknochenverpflanzung. In unserer Praxis für Oralchirurgie und Kieferorthopädie in Gelnhausen setzen wir Ersatzmaterial, das aus Rotalgen gewonnen wird, sowie ein synthetisches Granulat, das hauptsächlich aus Kalzium und Phosphat besteht, ein. Diese Materialien dienen als Gerüst für die eigenen Knochenzellen, die in den Knochendefekt einwandern und ein neues Knochenbett bilden. Das KEM wird vom Körper mit der Zeit abgebaut. Als weitere Möglichkeit bietet sich uns die Herstellung des KEM aus extrahierten Zähnen: Auch hier wieder der Einsatz von körpereigenem Material.


KEM kann während einer Implantation eingebracht werden und mit dem Zahnimplantat verwachsen oder vorab Defizite ausgleichen. Dann setzen wir die Implantate erst nach der entsprechenden Einheilungszeit.

Beim Sinuslift (Sinus maxillaris = Kieferhöhle) geht es uns in Gelnhausen darum, hinsichtlich der bevorstehenden Implantation ein ausreichendes Knochenlager im Oberkiefer zu schaffen.

Hier unterscheiden Implantologen zwei Varianten des Sinuslifts: den internen und den externen.

Beim internen Sinuslift wird das Knochenersatzmaterial im Zuge der Implantation in den zumeist kleinen Knochendefekt eingebracht. Während der Implantatkanalbohrung wird die Oberkieferhöhlenmembran (Schneider‘sche Membran) dafür leicht angehoben und der entstehende Hohlraum mit KEM ausgefüllt. Die Einheilung des Implantats und des KEM erfolgt zeitgleich.

Für den externen Sinuslift hingegen wird ein kleines Knochenfenster im Seitenzahnbereich des Oberkiefers eröffnet. Auch hier wird die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und der entstandene Hohlraum mit KEM aufgefüllt. Es folgt eine angemessene Einheilungszeit, nach der wir das Zahnimplantat einsetzen.

Im Rahmen des Bone Splittings (engl.: bone = Knochen, to split = spalten) verwenden wir in unserer Zahnarztpraxis in Gelnhausen Osteotome (Knochenmesser), um den Kieferknochen zu spalten. In den entstandenen Spalt füllen wir geeignetes KEM. Auch hier müssen Implantologen die Entscheidung treffen, ob der Knochen vor der Zahnimplantation einheilen sollte. Bei unzureichender Stabilität des Knochens ist dies der Fall. Ansonsten kann eine zeitgleiche Implantation erfolgen.

Ein weiteres chirurgisches Verfahren des Knochenaufbaus ist das Bone Spreading (engl.: bone = Knochen, to spread = spreizen). Wir setzen es bei InDentaMed in Gelnhausen ein, um einen zu schmalen Kieferknochen vor dem Einsetzen des Implantats zu erweitern.

Hier geht es uns im Wesentlichen um die Dehnung des Knochens mit geeigneten chirurgischen Instrumenten. Das Implantat kann in diesem Zusammenhang zeitgleich mit dem Knochenaufbau eingesetzt werden.

Mit dem Begriff Socket Preservation beschreiben Implantologen den Erhalt des Zahnfachs (Alveole) nach Zahnverlust beziehungsweise Zahnextraktion. Für den Fall, dass die äußere Kontur des Zahnfachs danach unversehrt ist, können wir KEM einbringen und die Wunde schließen. So können wir das Knochenvolumen erhalten. Steht eine Implantation in unserer Zahnarztpraxis in Gelnhausen bevor, können wir unseren Patienten an dieser Stelle Knochenaufbaumaßnahmen ersparen.

Nach der Implantation

Was passiert dann?

Nach erfolgreicher Einheilung des Zahnimplantats legen wir es mit dem Laser schmerz- und blutungsarm frei. Mit Zahnfleischformern passen wir das umgebende Weichgewebe dem Implantat an. Anschließend wird ein Implantatpfosten aufgesetzt, der dann mit dem Zahnersatz – im Fallbeispiel eine Keramikkrone – verbunden wird. Der Zahn ist in seiner Einheit wieder gänzlich hergestellt und passt sich Ihrem Zahnsystem optisch und funktional optimal an.

Nach dem Verlust mehrerer oder aller Zähne kann eine Versorgung mit einer implantatgetragenen Brücke oder Prothese erfolgen.

Nachsorge

Implantat-Prophylaxe

Für eine lange Haltbarkeit der Implantatversorgung können wir gemeinsam etwas tun.

Regelmäßige Kontrollen in unserer Zahnarztpraxis in Gelnhausen sorgen dafür, dass mögliche (Zahnfleisch-)Entzündungen gar nicht erst entstehen oder von unserem Team frühzeitig erkannt werden können.

Bei der Implantatprophylaxe kontrollieren wir den Mundraum auf mögliche Entzündungszeichen. Außerdem testen wir, ob das Implantat weiter fest im Knochen sitzt und die prothetische Versorgung intakt ist.

Wir nehmen eine schonende und gründliche Reinigung vor (PZR) und geben Ihnen wichtige Tipps für Ihre häusliche Mundhygiene.

Gerne erläutert Ihnen unser Prophylaxe-Team in Gelnhausen die richtige Pflege Ihres implantatgetragenen Zahnersatzes.